Stop-Motion-Schlaraffenland mit exclusiven Sandwich-Ideen

Oversized von Omo mit einem Video von Mmaattiillddaa.

Omo – Oversized from LOAF on Vimeo.

raketentim, 04. September 2009

Typeface Promotion

Als ich gestern zufällig über die beiden „Promotional Videos“ von Sebastian Lester gestoßen bin, die er für die über Monotype vertriebene Schriftfamilie Soho Gothic™ gestaltet hat, dachte ich, das könnte ein neuer Trend werden. Nach hunderten Typoanimationen, unter denen selbst die guten im grauen Tonerbrei aus selbstähnlichen Kopien versinken, könnte das neunen Schwung in die Welt der Typoanimationen bringen.

Filmische Beiträge über Typomanie an sich (ich liebe die Stelle, wo Erik Spiekermann zu „Je t’aime … moi non plus“ kokett um den Citroen herumschleicht und von seinen Kurven schwärmt) kannte ich und natürlich auch den Dokumentarfilm Helvetica, aber Werbefilme die auf Besonderheiten einer speziellen Schrift(familie) eingehen? Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, stellte sich heraus, dass Sebastian Lester nicht der einzige ist, der einen solchen Werbefilm produziert hat. Auch die Bauhausschrift hat ihren eigenen Werbefilm, auch wenn diesen (zumindest auf Youtube) bisher nur 19 Leute angeschaut haben.

Der älteste Schriften-Werbespot, den ich finden konnte war für die Schrift der Zukunft, Eurostil. Als der Spot 1962 von Giuseppe Pino geplant und produziert wurde, war diese Bezeichnung sicherlich auch noch gerechtfertigt, ebenso wie die auditive Untermalung, die an die Erkundung eines fremden Planeten durch die Besatzung von Raumschiff Orion erinnert.

raketentim, 01. Oktober 2008

Delicious

Jetzt mit neuer URL, in neu, hübsch, übersichtlich und – um mir weitere Worte zu sparen – mit Video.

raketentim, 02. August 2008

Web Promotion 2.0

Vor ein paar Tagen tauchten, wie aus dem Nichts, 2 Bootlegs einer Vorpremiere des TR2N (aka TRON 2) Trailers im Netz auf, wurden genauso plötzlich auf einer Menge Blogs gezeigt und kurze Zeit später durch Aufforderung der Disney Studios wieder von den gängigen Videoplattformen entfernt. Was ich anfangs für eine dumme Reaktion hielt, könnte der Schäferzug des Viralmarketings sein.

Hätte man einfach den Trailer online gestellt, gäbe es sicher hier und da kleine oder größere Diskussionen, ob man von einem Klassiker wie Tron ein Remake beziehungsweise eine Fortsetzung machen sollte. Manche würden sich auf den Film freuen, manche nicht aber insgesamt bestünde die Gefahr, dass der Film außer Geek-Nostalgikern und Comic-Fans nicht so viele interessieren könnte.

Falls Disneys PR-Abteilung selbst dafür gesorgt hat, dass die Bootlegs ins Netz gelangt sind, bevor man sie wieder entfernen lassen hat, wäre das ein genialer Kunstgriff, denn während die Mehrheit der Web-PR-Spezialisten noch glaubt, das Internet verstanden zu haben und virale Filmchen verbreitet, deren Spannungskurve unter der von „The Happening“ versickert, kommt durch die Bootlegs, deren Qualität so miserabel ist, dass Authentizität der einzige Grund sein kann, einer Webseite sowas anzutun, einiges in Wallung. Das Rezept Gib den Kindern kurz was sie lieben um es ihnen gleich wieder wegzunehmen dürfte bei der primären Zielgruppe – Kind gebliebene – funktionieren und Emotionen frei schaufeln. Da man es aber mit gewieften, erwachsenen Kindern zu tun hat, die das Internet für sich zu nutzen wissen, lädt immer wieder jemand die Bootlegs bei Youtube hoch, nachdem sie gelöscht werden, was in Fachkreisen auch McCaining genannt wird, oder baut auf die Macht die deutsch-russischen Freundschaft.

Nicht nur der Hauch des Verbotenen macht es so wichtig, das Video gesehen zu haben, sondern auch die Angst etwas zu verpassen. Während man vom Internet inzwischen gewohnt ist, dass alle Informationen überall und zu jederzeit verfügbar sind, muss man diesen Trailer JETZT schauen. In 10 Minuten könnte er schon wieder offline sein und man muss die Google-Video-Suche bemühen um das Filmchen vielleicht wieder zu finden.

Jedes hochgeladene und wieder gelöschte Video führt bei geringem finanziellen Aufwand so zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Kommentaren, mehr Gerüchten und mehr PR, noch bevor dem Publikum überhaupt ein richtiger Trailer gezeigt wird, bei dem man beispielsweise auch die technische Qualität des Films beurteilen könnte.

raketentim, 30. Juli 2008

Kein Stress, Digger

Okay, das großartige „Stress“ Video von Justice muss man sicher niemandem mehr zeigen, es wurde diskutiert, ob man sowas im Fernsehen zeigen könnte, sollte, dürfte und inzwischen müsste es jeder kennen. Hier ist die Antwort des Kurzfilmers David Tessier, Justesse mit „No Stress“.


Justesse No Stress (Parodie du clip de Justice) von Ilya Komolkin on Vimeo.

Alternative Linke:
Youtube
Daily Motion

raketentim, 26. Juni 2008

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