Auf der National Debt Clock, die in New York hängt und die Schulden der USA anzeigt, musste laut information aesthetics nun das Dollarzeichen Platz für die „1″ machen, bis ein neues Display kommt, das mindestens eine Stelle mehr hat. So eine Laufschrift-LED-Leiste wäre vorausblickend sicher eine gute Idee.
Am Montag hatte ich meinen vorerst letzten Arbeitstag bei Firstborn Multimedia. Die Zeit ist verflogen, wie ich es mir am dritten Tag auf Festivals von den Bierfurzen der Leute um mich herum wünschen würde. Schön war’s, ich habe viel gearbeitet, gelernt, erlebt, tolle Menschen kennengelernt und ein Jobangebot in New York. Was will man mehr? Genau, ein Feuerwerk wenn man nach Hause kommt und vom Rooftop Richtung Hudson River schaut. Es gibt Tage, da läuft’s.
Eine Sache, die ich an New York liebe ist, dass ich wieder öfter zu Konzerten gehe. Letzten Samstag war ich mit Nicole im Studio B bei Hercules and Love Affair (die ich Melt-Gängern hiermit ans Herz lege), die dort ihren ersten Auftritt überhaupt hatten. Der New Yorker DJ Andrew Butler konnte für das Projekt große Musikanten wie Antony Hegarty (Antony and the Johnsons) und Tyler Pope (!!!) gewinnen um einen einmaligen Achziger-Disco-Synthi-House-Blechbläser-Sound zu produzieren, der trotz zahlreicher musikalischer, inhaltlicher und – ja – auch visueller Retrospektiven unglaublich frisch ins Ohr dringt und sich mit jedem Hören besser dort festhält und deshalb eines meiner aktuellen Vielhöralben ist.
Das NEWWORK Magazine aus Brooklyn ist nicht nur im Web, sondern vor allem als Printprodukt sehr großformatig (ca. 81,3 cm x 58,4). Die Nummer 1 des Magazins, das halbjährlich erscheinen soll, gibt es einige ansehnliche typografische Arbeiten aus New York. [via]
Illustration: Mario Hugo