Heute habe ich durch Fritz eine Ein-Mann-Show entdeckt, die ich so noch nicht kannte. Der Berliner „Mad Scientist Drummer“ Sebastian Arnold bastelt mit Synthesizer und elektronisch präparierten Drums einen meist schlagzeuglastigen, jazzigen selten nie langweiligen und so einzigartigen Sound, der von sehr reinen Jazz-Sounds über schlichte Synthie-Beats in Kraftwerk-Manier zu knartzenden, blipsenden Klängen übergeht. Man fragt sich, warum er keinen Plattenvertrag hat. Auf seiner Webseite und seinem Space gibt es neben Mnemesys weitere Songs, Infos und Tourdaten.
Auf TinySong.com kann man einen Song Suchen und als Link verschicken – eine sehr nette Idee, gerade jetzt, wo Anwendungen, die nicht viel können, sondern nur eine Sache ziemlich hip sind. Der Spontan-Test mit Teenagerliebe hat auch sofort geklappt. Leider ist es mit dem angenehmen, simplen Konzept aus, sobald man den Link klickt oder verschickt, denn dann lädt doch wieder eine verhältnismäßig wuchtige Flex-Anwendung und will mir ganz viele Optionen anbieten, statt einfach nur den Song zu spielen. Prinzipiell trotzdem eine nette Angelegenheit.
Viele von euch werden Muxtape kennen, und wer netzaktive Freunde hat, bekommt sicher auch hin und wieder einen liebevoll zusammengestellten Sampler zugeschickt. Da nun vor 5 Tagen offenbar sehr viele Muxtapes in den Tiefen des Internetzes verloren gegangen sind, finden viele Muxtaper in ihrer Trauer um die verlorenen Kompilationen wenig Zeit, neue zu erstellen, was zu einer gewissen Dürre im Arbeitsplatz-Kopfhörer führt. Um Entzugserscheinungen entgegenzuwirken kann man Muxfind von Jan Oberst als auditives Methadon einsetzen und Muxtapes finden, die Songs eines beliebigen Künstlers enthalten. [via]