Mit einem ausgesprochenen Hang zu Dramatik haben sich Madmar und Mongrel der sonnigen Seite des Lebens verschrieben. Ihre gemeinsame Vorliebe für Rap, fettig gebratenes Fleisch und ausgeprägtes Faulenzertum führte Sie zusammen, und Ihre gemeinsame Zeit in der Binnentschechei lies Sie zu einem unheilvollen Duo der grundlos guten Laune erwachsen. Wenn auch äußerlich verschieden, so sind Sie doch Brüdern im Geiste, egal ob es um langes Schlafen oder um spätes Aufstehen geht. Zu ihren gemeinsamen Helden zählen unter anderem Spongebob, Baron Ätzmolch, Dj Babu, Morlockk Dilemma oder Markus Staiger.
Im April besteht nun in der Waterlounge zu Dresden die Möglichkeit das schwer zu beschreibende Schaffenswerk der beiden Ketchup-Connaisseure live und in Farbe zu bewundern, und somit ihren kometenhaften Aufstieg in die Bedeutungslosigkeit aus nächster Nähe mitzuerleben. Gezeigt werden verschiedenste visuelle Nichtigkeiten, die in ihrem grenzenlos optimistischen Dilettantismus ihres Gleichen suchen. Die Ausstellung zeigt die Ehrgeiz-resistenten Schöpfer der Arbeiten dabei höchst-vermutlich auf dem vorläufigen Zenit ihres Schaffens, denn es ist in Frage zu stellen ob zukünftig noch Größeres von Ihnen zu erwarten ist. Aber die beiden sogenannten Künstler haben die eigene Liga erkannt, bleiben realistisch und nehmen was Sie kriegen können. Anfassen und füttern ist erlaubt, von Blumen und Karten ist Abstand zu nehmen. Geldgeschenke sind willkommen!
Am 14. Mai ist die Vernissage und stattfinden wird das ganze in der waterlounge. Bis dahin gibt es aber auch sicher auch noch einen Hinweis bei Kooky.
Am Wochenende war ich bei FITC in Amsterdam, wo neben großartigen Gästen wie Joshua Davis, Keith Peters und Mario Klingemann auch David Carson – unter Konferenzveranstaltern auch als Ivalid Data Character bekannt – sprechen sollte und dies zur Überraschung eines unbekannten „Steinzeit“-Indios nicht tat, weil er Probleme hatte, seinen Flug zu bekommen. Leider habe ich einen Tag zu spät erfahren, dass sein Hotelzimmer nicht storniert wurde. Guten Abend, für mich wurde ein Zimmer auf den Namen „Carson“ gebucht. Doch über diese verpasste Chance tröstete mich Theo Watson hinweg, den die FITC-Macher kurzfristig als Ersatzsprecher organisiert hatten.
Theodore Watson ist Mitglied des Graffiti Research Labs, mit dem er das Projekt Laser Tag realisiert hat und entwickelt zusammen mit Zachary Lieberman das C++ Framework openFrameworks, mit dem Laser Tag entwickelt wurde. Obwohl es das Framework gerade erst in Version v0.05 gibt, gibt es schon eine beachtliche Liste an großartigen Projekten, die damit realisiert wurden. Jonathan Harris` I want you to want me gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten, aber es gibt noch viel mehr Projekte, die das flinke Framework nutzen, mit dem man auch iPhone Apps entwickeln kann (ich hab gehört, damit überzeugt man Designer). Und da es schon viel zu viele Leute gibt, die viel zu krasse Sachen mit Flash, Processing oder VVVV machen, während openFrameworks eine Nutzergemeinde von um die 5000 Leuten hat, könnte man sich dieses Framework doch wirklich mal genauer anschauen, besonders jetzt, wo ihr die Links zur Webseite, zum Wiki, zum Forum und zur geheimen Download-Section kennt und so tolle Videos von Projekten gesehen habt, die mit openFrameworks entwickelt wurden. Ach ja, Videos…
Funky Forest
Funky Forest von Theodore Watson ist ein interaktives Ökosystem, bei dem Kinder Bäume wachsen lassen, und diese mit Wasser versorgen können. Die Gesundheit der Bäume wirkt sich wiederum auf das gesamte digitale Ökosystem aus.
A study of three mirrors
Bei dieser Installation wird der Betrachter mit Hilfe von Lack, der seine Farbe durch UV-Licht ändert, aus drei verschiedenen Perspektiven abgebildet
sound reactive boids in a flowsphere
Kommt immer gut, vor allem mit einem Framework, dass dank C++ spürbar schneller ist als Actionscriot und Java-Kollegen. Reaktive Visuals zur Musik.
Wenn man zur Schule geht und einen Vater hat, der einem jeden Tag eine bemalte Lunchtüte mitgibt, ist man bestimmt der Held auf dem Schulhof. Leider hatte ich in meiner Grundschulzeit ein Brotbüchse aus Aluminium und die Attraktion auf dem Schulhof waren Prügeleien, die wohl eher als Kommentkämpfe bezeichnet werden können, da in der Regel niemand ernsthaft verletzt wurde.
Erik Natzke kreirt seine Kunstwerke indem er Adobe Flash fernab vom Webdesign mit generativen Algorithmen nutzt. Auf Vimeo Vimeo gibt es einige Videos von seinen Arbeiten, die man auch erwerben kann. Für die WIRED NextFest 2008 Exhibits hat er diese gemacht: