Heute habe ich durch Fritz eine Ein-Mann-Show entdeckt, die ich so noch nicht kannte. Der Berliner „Mad Scientist Drummer“ Sebastian Arnold bastelt mit Synthesizer und elektronisch präparierten Drums einen meist schlagzeuglastigen, jazzigen selten nie langweiligen und so einzigartigen Sound, der von sehr reinen Jazz-Sounds über schlichte Synthie-Beats in Kraftwerk-Manier zu knartzenden, blipsenden Klängen übergeht. Man fragt sich, warum er keinen Plattenvertrag hat. Auf seiner Webseite und seinem Space gibt es neben Mnemesys weitere Songs, Infos und Tourdaten.
raketentim, 23. Juni 2008
Eine Sache, die ich an New York liebe ist, dass ich wieder öfter zu Konzerten gehe. Letzten Samstag war ich mit Nicole im Studio B bei Hercules and Love Affair (die ich Melt-Gängern hiermit ans Herz lege), die dort ihren ersten Auftritt überhaupt hatten. Der New Yorker DJ Andrew Butler konnte für das Projekt große Musikanten wie Antony Hegarty (Antony and the Johnsons) und Tyler Pope (!!!) gewinnen um einen einmaligen Achziger-Disco-Synthi-House-Blechbläser-Sound zu produzieren, der trotz zahlreicher musikalischer, inhaltlicher und – ja – auch visueller Retrospektiven unglaublich frisch ins Ohr dringt und sich mit jedem Hören besser dort festhält und deshalb eines meiner aktuellen Vielhöralben ist.
Myspace
Webseite (mit gratis mp3)
Wikipedia
Aktuelles Video „Blind“
Originalfoto: mecredis
raketentim, 23. Mai 2008