Eigentlich wäre das was für die kleinere Spalte nebenan, weil es nach nur 4 Tagen auf Youtube schon auf allen möglichen Blogs war. Aber dort rutscht es zu schnell raus und das wäre bitter-traurig, im Gegensatz zum Video selbst. Vielleicht gibt es ja auch bald mehr Videos auf dem Kanal.
Wer „Moriceau and Mrzyk“ in die Google-Bildersuche eingibt, dem wird schnell klar, was die beiden Franzosen machen. Illustrationen – meist schwarz-weiß. Und vor allem gut. Zum 10-Jährigen des Labels Record Makers, bei dem unter anderem Kavinsky und Sebastien Tellier sind, hat das Duo nun auch eine iPhone-App (mit Sounds von Mr. Oizo) gestaltet.
Am besten ist aber das Musik-Video, dass die beiden anlässlich des Jubiläums produziert haben. Das ist nämlich wieder eine Möglichkeit, auf Fullscreen zu schalten, 4 Minuten lang auf einen Arsch zu glotzen und das am Ende mit Kunstaffinität zu rechtfertigen. So, ich finde dann mal heraus, wie man Diamanten furzt.
Fan-Filme sind oft komisch. Irgendwie. Manchmal ist das gewollt, manchmal wird es halt hingenommen. Dass das nicht zwangsläufig so sein muss, erklärt die Regisseurin Kate Madison dem Gardian im Bezug auf ihren Film „Born of Hope“ mit einem wunderschönen englischen Akzent.
Born of Hope ist für einen Fan-Film außergewöhnlich aufwendig produziert und spielt vor der Ring-Kriegerei, wenn ich das richtig verstanden habe. So hundert Prozent stecke ich da nicht drin. Das muss man aber auch nicht, um den 60-minütigen Film gut zu finden. Anschauen kann man ihn auf bornofhope.com.
Nachdem ich nun seit einem Monat in New York bin, sollte auch endlich mal entsprechender Inhalt kommen, wenn auch noch nicht direkt von mir.
„The Sandpit“ ist ein sehr schöner Kurzfilm von Sam O’Hare. Visuell erinnert er durch den Tilt-Shift-Spielzeug-Character an das Projekt Keith Loutit’s ‚Little Sydney‘, zeigt aber – statt einem Jahr Sydney – einen Tag New York. Der Miniatur-Effekt wirkt bei der großen Stadt irgendwie noch dramatischer. Das HD-Video und technisches Gedöhns gibt es auf dem Aero-Film-Blog.