Ich finde es albern, wenn Leute „Effing“ sagen, wenn sie „Fucking“ meinen. Aber ungeachtet dessen, finde ich das Effing Typeface einen ganz großen Wurf und bin stolz auf mich, dass ich diesen Beitrag ohne zweideutige Kalauer zu ende gebracht habe. Aber das mag auch daran liegen, dass meine Beiträge derzeit eher kurz sind.
Die Welt ist voll mit 3D-Typografie. Ganz besonders die WWWelt. Es gibt hunderte Tutorials, die erklären, wie man dreidimensionale Schrift in Cinema, Photoshop oder Illustrator bauen kann und zu jedem dieser Tutorials gibt es sicher nochmal hundert mehr oder weniger aufregende „Nachbauten“. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb die wenigsten dieser – oft durchaus aufwendigen und schönen – Arbeiten mir eine erwähnenswerte Gefühlsregung entlocken.
Ganz anders ist das bei den typografischen Mobiles von Ebon Heath, der damit die selbe Visualität in den realen Raum bringt. Unglaublich! Hammer. Schon seine grafischen Arbeiten sind beeindruckend, aber die Typo-Installationen… ich hoffe, dass ich das mal „in echt“ sehen kann.
Auf yatzer habe ich gestern ein Interview mit Ebon Heath gefunden, das im Mai veröffentlicht wurde und in dem er über seine Typo-Installationen spricht.
Okay, die Typen sind weder so musikalisch noch so sexy wie Frau Gaga. Aber die Ode an House Industries` Neutra Face ist trotzdem eine lustige Idee. via @KristinOnAir
Stefan hatte ja gestern Abend schon gemerkt, dass einige Schriften im Raketenblog jetzt über Typekit bereitgestellt werden. Die Ladezeiten waren hier schon seit langem kaum noch zumutbar und deshalb habe ich in den letzten Tagen einiges am Code geändert und verschlankt, um die Wartezeiten auf ein normales Maß zu minimieren. Dabei wurde unter anderem Typekit eingebunden, um die Überschrift-Fonts bereitzustellen, die bisher durch sIFR generiert wurden.
Typekit ist ein Online-Service von Small Batch, Inc., der es – als Alternative zu Javascript- bzw. Flash-basierten Techniken wie Cufón oder sIFR ermöglicht, Nicht-Webfonts auf Websites zu verwenden. Verantwortlich zeichnen für das Projekt, das @font-face-Einbettung nutzt, vor allem Jeffrey Veen und Jason Santa Maria, was zurecht auf ein klares und zurückgenommenes Design schließen lässt. Weiter lesen »
Mit Typedia ging heute eine neue Typo-Comunity-Webseite online. Das ganze ist aber kein Type-Facebook, sondern soll als Plattform dienen, um Wissen über Schriften und alles was dazugehört, zu sammeln, kategorisieren, zu suchen und vor allem zu finden.
Der wohl bekannteste Kopf hinter Typedia, Jason Santa Maria, beschreibt das Projekt auf seinem Blog als Swiki, ein strukturiertes Wiki. Dort erfährt man auch, wann die Idee zu Typedia geboren wurde und welche Probleme – oder vielmehr Unzulänglichkeiten alternativer Quellen, eine Schrift zu suchen, Typedia besser lösen soll.
Es ist sicher falsch zu sagen, dass das Logo-Design für diese Plattform eine besonders wichtige Rolle gespielt hat, denn wie bei allen hervorragenden Projekten, ist es meist die Gesamtheit überdurchschnittlicher Arbeit, die diesen Status rechtfertigt. Aber ich stelle mir die Aufgabe dennoch sehr schwer vor, denn in dem typografischen Kontext steht und fällt die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit des Dienstes mit der adäquaten Ausführung des Logos. Deshalb finde ich auch den Beitrag auf dem Typedia-Blog lesenswert, der etwas genauer auf den Entwicklungsprozess der Wortmarke von John Langdon eingeht.
erste Logo-Skizzen
weiter entwickelte Wortmarke
Ich bin gespannt, wie sich die Community nun entwickelt, angemeldet bin ich und neben dem Blog gibt es auch auf Twitter Infos von Typedia.