Die Tatsache, dass es im Vereinigten Königreich eine Menge Kameras (geschätzte 13 Millionen) gibt, die große Teile des öffentlichen Raums überwachen, haben The Get Out Clause nun mit dem Statement „Wir wollten etwas produzieren, dass gut aussieht und nicht zu teuer wird“ genutzt, um ihr Musikvideo zu „Paper“ zu drehen. Sie sind an 80 Orte in und um Manchester gefahren und haben sich von den CCTV-Kameras beim musizieren filmen lassen. Aufgrund des Data Protection Act sind Firmen, die Überwachungskameras betreuen, dazu verpflichtet, die Daten für die Überwachten verfügbar zu machen, eine Auflage, der zwar nur 12 Betreiber nachkamen, die aber dennoch dieses Video ermöglicht hat.
[aus dem gulli gefischt]
Der Radiohead-Video-Contest ist sicher einigen bekannt. Ein Video, dass erst nicht und dann doch eingesendet wurde, möchte ich hier gern vorstellen. Robert Hodgin von Flight 404 hat Weird Fishes-Arpeggi von Radiohead visualisiert, indem er den Song auseinander genommen, also alle Instrumente nochmal einzeln notiert und daraus und einigen Zeilen Java-Code (irgendwie ist es momentan, zumindest hier in den USA ziemlich hip, Processing zu verwenden und jeder, der es tut, weist auch nochmal ausdrücklich darauf hin.) seine Video-Visualisierung zum Song generiert hat. Mehr Infos (auf englisch) und das 200MB-Quicktime gibt’s auf seinem Blog.
Das CultCase Magazine berichtet in seinem aktuellen Beitrag über Röntgen-Fotografie. Ich muss zugeben, dass ich nicht mal wusste, dass es Röntgen-Fotografie als Kunstform gibt. Bisher hatten Röntgenbilder für mich den Nutzen, die Etappen meiner Wurzelbehandlung zu dokumentieren, mir trotz Blei-Weste Sorgen um die Reproduktion meiner Gene zu machen und um mir zu zeigen, wie die lustige Serie mit dem Typ aus Garden State heißt.
AirJelly besteht aus einem mit Helium gefüllten Ballon mit einem Durchmesser von 1,35 Meter. Hieraus ergibt sich ein Befüllvolumen von 1,3 Kubikmeter Helium. Da ca. 1 cbm Helium ca. 1 Kilogramm Gewicht trägt, darf das Gesamtgewicht von AirJelly mit Hülle und allen Anbauten ca. 1,3 Kilogramm nicht überschreiten. Weitere technische Details zum Luftquallen-Projekt des deutschen Unternehmens Festo, das auch schon eine sehr beeindruckende Wasserqualle gebaut hat, gibts in der PDF-Broschüre. Den Film gibt`s hier. [via engadget]