Augen auf im Straßenverkehr
Anamorphosen helfen den Autofahrern im Eureka Tower Carpark in Melburne den richtigen Weg zu finden. Die Buchstaben der Worte „IN“, „UP“, „DOWN“ und „OUT“ sind so über die Wand und den Boden geschrieben, dass sie am besten lesbar sind, wenn der Fahrer sich in der entsprechend richtigen Position befindet.
Marshalite von Charles Marshall
Eine andere Visualisierung, die leider schon seit Jahren aus dem Straßen-Verkehr gezogen wurde, aber vor kurzem bei information aesthetics zu sehen war, ist das Marshalite, das 1936 von Charles Marshall gestaltet wurde und den Verkehrsteilnehmern nicht nur zeigt, ob die Ampel gerade rot, gelb oder grün ist, sondern auch wie lange.
Temperatur-empfindlicher Lack von Eurovia
Zurück in die Zukunft. Die französische Firma Eurovia arbeitet an einem Temperatur-empfindlichen Lack, der auf dem ähnlichen Konzept basieren dürfte, wie Shi Yuan´s Heat Reactive Wallpaper. Der Lack ändert seine Farbe, wenn die Temperaturen unter 0 °C sinken und soll, auf der Straße aufgebracht, den Autofahrern die Gefahr durch Eisglätte anzeigen, indem er die Farbe wechselt. Ob ein rotes Viereck das allerdings so gut visualisiert, bezweifle ich, deshalb hier mein 3-Minuten Redesign:
Mein 3-MinutenRedesign
Im Gegensatz zu diesen visuellen Verkehrs-Helfern, die zusätzliche Orientierung und Sicherheit bieten sollen, versuchen einige Städte die Sicherheit zu erhöhen, indem sie Verkehrszeichen reduzieren, oder wie Makkinga auf jegliche Verkehrszeichen oder Straßenmarkierungen verzichten und mit dieser Verkehrs-Anarchie sozialeres Verkehrsverhalten und weniger Unfälle verzeichnen.
1.
haha. wie geil.. hab ich gerade heute ines und uwe gezeigt… die machen auch so innenarchitektur…und als leitsystem für‘n parkhaus fand ich das janz gut… witzig.. jetzt is es schon auf deinem blog..
2.
weißt du eigentlich wer helmi ist?
3.
Nein, wer ist denn Helmi?
4.
Die Marshalite-Ampel ist ja der Hammer. Wie flüssiger der Start der Autokolonne an der Ampel damit sein könnte! Jedoch dürften die kirschgrünen Phasen und der Eintrag in Flensburg damit nicht mehr eindeutig regelbar sein – schade eigentlich. Das mit der Typo im Raum ist ein schöner Versuch, ich glaube aber kaum, dass das die Orientierung in einer Tiefgarage besser organisiert. Mehr Spielerei als Nutzen.
5.
das ist der helmi… mit seinem kinderverkehrsclub…
http://www.youtube.com/watch?v=5z7aFhircKg
6.
@Stefan: …und außerdem hab ich jetzt gesehen, dass die Idee mehr oder weniger abgekupfert ist.
7.
schön deine firstborn sachen im portfolio zu sehen…aber „hat“ wird in diesem fall „had“ geschrieben…nur weil es gerade das erste projekt ist. viel spass und erfolg in sydney…lustiges ding übrigens. madmar wurde schon sehnsüchtigst bei der ibug erwartet…hatte offensichtlich ne gute entschuldigung
8.
Danke für den Hinweis. Madmar musste sich zwischen den beiden Locations entscheiden.
9.
unser beitrag…auch mit deinem bild:
http://www.flickr.com/photos/bmayne/2761293614/
10.
Hübsch, so auf den ersten Blick! Gibt es davon auch mehr und größere Bilder?