Design-Prägungen
Das Vereinigtes Königreich Großbritannien ist zwar Teil der Europäischen Union zahlt aber nicht mit Euro sondern mit den altbewährten Pfund. Das hat zwar den Nachteil, dass man sich nicht mit den anderen Europäern freuen kann, wenn Jay-Z in Zeiten des schwachen Dollars mit Euros wedelt, aber auch den Vorteil, dass man sich nicht mit dem Euro-Münzen-Design auseinander setzen muss. Mit den neuen Münzen, die in diesem Jahr eingeführt werden, dürfte das noch leichter fallen.
2005 fragte The Royal Mint, die Institution, die im Vereinigten Königreich Geld prägt, nach einem Redesign für sechs der acht Münzen. Für den Wettbewerb wurde, neben Ruhm, Ehre und der Möglichkeit, später mit dem selbst gestalteten Geld zu zahlen, ein Hauptpreis (klingt irgendwie gerade nach Jahrmarkt, aber mir fällt kein besseres Wort ein) von £30.000 ausgelobt. Über den dürfte sich nun Matthew Dent freuen, denn der 26-jährige Designer (mal ehrlich, der hat doch geschwindelt, der sieht aus wie 20, kein Jahr älter) entwarf die Münzen, die nun offizielles Zahlungsmittel im Königreich werden.
Grundlage für seine Gestaltung, die die erste ist, die in der britischen Geschichte so einheitlich auf alle Münzen angewandt wird, ist/ sind The Royal Arms, Das Wappen, das das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland symbolisiert. Während es – das ist nix neues – vollständig auf der Pfund-Münze zu sehen ist, wurde es auf den restlichen Münzen aufgeteilt. [via]

1.
Geiles Geld, kann sich optisch mit dem Euro messen. Ungewohnt innovativ für das Empire.
Die Queen dürfte darüber bestimmt nicht sehr amused gewesen sein.