Und sie bewegt sich doch
18 Jahre lang haben sich nur ihre Produkte bewegt, jetzt auch die Marke selbst. Vor einer knappen Woche wurden das neue visuelle Erscheinungsbild und das veränderte Werbekonzept von Mercedes Benz vorgestellt. Vollflächig, klar und schnörkellos beschreibt es Achim Schaffrinna kurz und treffend im Designtagebuch.
Im Zuge des an Bedeutung gewinnenden Acoustic Brandings führt Mercedes Benz am 1. November gleichzeitig ein mit Jung von Matt entwickeltes Soundlogo ein und erhofft sich dadurch eine schnellere und emotionalere Wiedererkennung der Marke. Auch im auditiven Bereich soll die Marke sich von den Konkurrenten unterscheiden. Während die Sound- bzw. Audiologos von Audi und BMW beispielsweise einen sehr technischen Charakter haben, setzt man bei Mercedes Benz auf das Stimmchen eines englischen Chorknaben, dessen Solopart aus einer Originalaufnahme der 90er Jahre extrahiert und aufbereitet wurde. Davon, wie das Soundlogo klingt, kann man sich im folgenden Spot ein (akustisches) Bild machen. Der Clip ist älter und der Sound wurde im Nachhinein beispielhaft eingefügt.
Ob um das Soundlogo ein ähnlich umfangreiches und stimmiges Acoustic Branding gestaltet wird, wie es beispielsweise Meta für Siemens entwickelt hat, ist offen. Ein Relaunch des Webauftritts der Marke, bei dem Computer Generated Images Teil des Angebots werden sollen, ist dagegen laut Horizont.net bereits angekündigt. Dabei könnte Mackevision helfen, mit deren Unterstüzung Mercedes Benz unter anderem den Zoom-Colorator und den mit dem Golden Artist Award ausgezeichneten Produktfilm der CL-Klasse entwickelt haben
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