Boogie down mit der GEMA?
Nachdem ich die Beiträge von Spreeblick und Feromon gelesen habe, gehe ich mal davon aus, dass die GEMA sich in ihrem Brief (heute kam übrigens das zweite Schreiben incl. Nutzungsvertrag, den ich ausfüllen soll) nicht auf mein Blog sondern die eigentliche Seite raketentim.de, die ich im Übrigen langsam mal überarbeiten sollte, bezieht. Feromon haben schon bei der GEMA angerufen und erfahren, „…dass derzeit sehr viele Homepage-Betreiber angeschrieben und dabei die Einzelfälle zuvor nicht genau gesichtet werden…“. Es ist also wahrscheinlich, dass sich die GEMA auf Lieder meiner ehemaligen Band „Verschwendung“ bezieht, die ich auf raketentim.de habe, was mir die 70,00 Euro Lizenzgebühr erstmal ersparen würde, da wir mit der Gema nix zu tun hatten. Auf lange Sicht könnte man sich trotzdem überlegen die Kohle jährlich abzudrücken. Dafür hätte man dann die Nuzungsrechte zur Wiedergabe des GEMA-Repartoirs was für das Blog sicher eine wilkommene Bereicherung wäre. Nur – wie könnte man das cofinanzieren. Ist ja nicht so, dass ich mit der Seite Geld verdienen würde. Na mal sehen, am Montag wird erstmal bei der Gema angerufen und dann wird weiter geschaut. Ach, und wer sich fragt, warum es Verschwendung nicht mehr gibt – es hat immer viel Spaß gemacht, in der Kapelle, aber irgendwann musste man sich für Musikkarriere oder Designstudium entscheiden. Und die ganz große Karriere hätten wir mit Songs wie dem Telefonlied sicher nicht gemacht.
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Das Telefonlied ist grandios…lediglich der exzessive Gebrauch des Phasers an der Gitarre ist nicht punkrock!
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wir waren jung und die unendlichen möglichkeiten der effektgeräte haben uns verzaubert.
3.
… haha – bin beim hören des „telefonlieds“ eben erstmal kurz vom stuhl gekippt. hammer.
und da gehts mir jetz weniger um musikalische qualitäten. zu denen ich eh nix sagen kann weil ich ungefähr so musikalisch bin wie ein altes stück brot und auch ungefähr genausoviel von erzeugen von musik verstehe. und phaser kenn ich höchstens aus star trek.
allerdings verzückt mich das köstliche bild vor meinem geistigen auge: der jugendliche punkrock-raketentim als herzensbrecher auf der jugendclub-bühne! grandious, genauso wie der einsetzende beifall am ende.
ABER – der wirklich knaller an dem ganzen teil ist ja die weitsichtige wahl der thematik. den als (bedauerlicherweise nun ex-) übergeiler nachbar des raktentim weiss ich recht gut bescheid: hat doch der tim in seinem studentischen leichtsinn zwischendurch mal eine recht lockere politik bei der herrausgabe seiner telfonnummer verfolgt – was sich mittlerweile in form von recht häufigen anrufen von marktforschungsinstituten, versicherungsvetretern und anderen sympatischen telefongesprächspartneren äussert. insofern ist der titel ja quasi aktueller denn je und ich würde vorschlagen, dass doch immer genau dieser titel abgespielt werden sollte, wenn dann mal wieder semi-gebetene telefongäste durchklingeln.
4.
gut – hat jetz mit dem thema gema nix zu tun – musste trotzdem gesagt werden.